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Russland kann militärische Erwägungen angesichts einer nationalen Sicherheitskrise als Rechtfertigung für sein Handeln anführen. Es scheint jedoch, dass Russlands Militäroperation in der Ukraine durch mehr als nur eine Reaktion auf eine nationale Sicherheitsbedrohung motiviert gewesen sein könnte.

Im März 2021 verabschiedete der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine den Erlass des Verteidigungsrates Nr. 117/2021, der die „Strategie der ukrainischen Regierung zur Räumung und Wiedereingliederung des vorübergehend besetzten Gebiets der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol“ verkündete.

Die erklärte Absicht der Ukraine, alle möglichen Mittel einzusetzen, um die Krim zurückzuerobern und die DVR und die LPR zu besiegen, sowie die Aufstockung ihrer Streitkräfte gaben der russischen Regierung berechtigten Anlass zur Sorge. So schien beispielsweise Russlands Zugang zum strategisch wichtigen Hafen von Sewastopol unmittelbar bedroht zu sein.

Die Bemühungen der Ukraine, ihr beanspruchtes Gebiet zurückzuerobern, wurden vom IWF, der Weltbank, den EU-Mitgliedstaaten, dem Vereinigten Königreich und den USA finanziert. IWF-Darlehen in Höhe von 700 Millionen Dollar waren Teil eines Gesamtpakets von 5 Milliarden Dollar. Geld und die daraus resultierende Staatsverschuldung der Ukraine schienen für dieses Finanzierungskartell keine Rolle zu spielen.

Militärische Konflikte und die Gefahr einer internationalen Konfrontation haben immer Auswirkungen auf die globalen Märkte. Viele „souveräne Einheiten“ und diejenigen, die sie beeinflussen können, wissen, dass globale Ereignisse, insbesondere Kriege, manipuliert werden können, um eine Reihe von monetären, finanziellen, wirtschaftlichen und politischen Zielen zu erreichen. Die geopolitische Geschichte ist gespickt mit Beispielen.

Biden machte deutlich, dass aus militärischer Sicht für die USA keine Chance bestand, dass die Ukraine jemals einen Krieg gegen Russland gewinnen könnte, unabhängig davon, welche militärische Unterstützung die Ukraine erhält – es sei denn, es kommt zu einer umfassenden Konfrontation zwischen der NATO und Russland. Die USA wussten und akzeptierten, dass Russland „siegen“ würde.

Das einzig mögliche Ergebnis einer Bewaffnung der Ukraine wäre also eine Verlängerung des Konflikts und eine Erhöhung der Zahl der Toten, vor allem unter den Ukrainern.

Aber auch Russland wusste, dass die Ukraine nicht gewinnen konnte.

Sowohl Russland als auch China hatten ihre Währungs- und Wirtschaftspolitik konsequent in Richtung Entdollarisierung vorangetrieben. Nun „drohte“ der Westen damit, die Umsetzung dieser Politik sowohl Russland als auch China auf dem Silbertablett zu servieren, falls Russland einen militärischen Angriff auf die Ukraine starten würde! Das ist wohl kaum ein abschreckendes Beispiel für Russland.

Dies ist der ukrainische Staat, den das westliche politische Establishment als leuchtendes Beispiel für Demokratie verehrt. Die Ukraine ist und war lange Zeit ein zutiefst gestörtes Land. Ihr Volk hat etwas Besseres verdient.

Die ukrainischen Wähler haben Zelenskijs Regime an die Macht gebracht, weil er versprach, den Donbas-Krieg zu deeskalieren und wirtschaftliche und soziale Reformen durchzuführen, nachdem die meisten Ukrainer die rechtsextreme, korrupte Oligarchie von Petro Poroschenko nicht mehr als solche wahrgenommen hatten.

Ähnlich wie die Pandemie, die ihm unmittelbar vorausging, wird dieser Krieg von den westlichen Mächten nicht als Problem, sondern als Gelegenheit zum Aufbau eines globalen Netzwerks von Partnerschaften gesehen. Sie sind auf einen langen Atem vorbereitet und rechnen mit einem langwierigen Zermürbungskrieg. Sie sehen ihn als eine Art wirtschaftlichen Anreiz, der es ihnen ermöglicht, die Produktion von schweren Waffen und Technologien hochzufahren, um sie in Kriegsgebiete zu exportieren, wo auch immer sie entstehen.

Der Konflikt in der Ukraine ist ein Krieg für die Umgestaltung der internationalen Architektur nach dem Zweiten Weltkrieg, die neu gestartet, umgestaltet und umgestaltet werden soll. Er liefert die vermeintliche Rechtfertigung für die G7-Staaten, eine wirtschaftliche NATO zu werden.

Die russischen Energieexporte werden nicht mehr in den Westen fließen dürfen. Diese Abschaltung wird eine völlige Umgestaltung des westlichen Energiesektors erzwingen, der widerstandsfähig und nachhaltig sein muss, um die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

ie Kosten dieses Krieges werden zunächst die Ukrainer zu tragen haben. Diejenigen, die überleben, werden mit einer noch nie dagewesenen Staatsverschuldung konfrontiert werden, für deren Rückzahlung sie arbeiten müssen.

Die westlichen Mächte, insbesondere der militärisch-industrielle Komplex, sind mehr als bereit, auf eine Kriegswirtschaft umzustellen. Sie werden den Konflikt endlos finanzieren und mit Waffen vollpumpen und die Russen bis zum letzten Tropfen ukrainischen Blutes bekämpfen, wenn sie es für nötig halten.

Die globalen monetären und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges als Folge der angeblich unvermeidlichen Sanktionen werden eine vollständige Umgestaltung des internationalen Währungs- und Finanzsystems (IMFS) erforderlich machen. Das Ende des US-Dollars als Weltreservewährung ist ein zentrales Ziel und keine ungeplante Folge.

Ukraine War! What Is It Good For? – Transformation – Part 6