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Zum beliebtesten Politiker erklären die Deutschen mit Vorliebe denjenigen, der ihnen am meisten schadet. Das war bei Karl Lauterbach so und könnte sich mit Robert Habeck fortsetzen. Unter Habeck nimmt die Inflation den Bürgern buchstäblich die Butter vom Brot. Die Bewahrung des Ersparten und die Auszahlung der Renten geraten zur Zitterpartie. „Wirtschaftspolitik“ bedeuten für den immer sanft und philosophisch auftretenden Hardliner, dass Pflugscharen zu Schwertern umgeschmiedet werden, dass „Russland schaden“ zur obersten Staatsräson avanciert und das Volk auf einen nicht nur sozial, sondern auch buchstäblich eiskalten Winter zusteuert. Da ist es mehr als ein bloßer Zufall, dass der Minister mit dem Begriff „Heimat“ nicht so viel anfangen kann. Für die Freiheit zu kämpfen — das bedeutet in dieser Zeit nicht, Waffen an die Ukraine zu liefern, es bedeutet vor allem, den „Eliten“ vom Zuschnitt Habecks das Handwerk zu legen.

Die schlichte Frage, die sich mir als einfache Bürgerin stellt, ist, ob eine solche freundschaftliche Solidarität denn auch zu verantworten ist? Die deutsche Geschichte lehrt uns anderes. Aus Solidarität und Bündnistreue wurden wir Deutsche in die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts in Europa mit hineingezogen, in den Ersten Weltkrieg, dem ein weiterer Weltkrieg folgte. Beide Kriege richteten sich auch gegen Russland, das Land, mit den meisten Toten aus diesen politisch verursachten Katastrophen.

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