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Der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert (AfD) und der Analyst Tom Lausen haben am heutigen Montag zur Pressekonferenz in Berlin geladen. Zentrales Thema war die Auswertung offizieller Daten, die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) übermittelt worden waren. Hierzu hatte Sichert am 27. Oktober 2022 unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz eine schriftliche Anfrage an die KBV gestellt und um Herausgabe bestimmter ICD-10-Codes ersucht. Hinter diesen Schlüsseln verbergen sich Diagnosen, die von Hausärzten oder Krankenhäusern bei der Behandlung ihrer Patienten gestellt und anschließend an die jeweiligen Krankenkassen übermittelt werden. Bei der KBV werden die Daten von rund 72 Millionen gesetzlich versicherten Bundesbürgern erfasst.

Eine besonders starke Zunahme der Todesfälle war bei den ICD-10-Codes R96.1 (plus 1.474 Prozent) und R96.0 (plus 1.004 Prozent) zu verzeichnen. Aber auch der Anstieg bei den ICD-10-Codes R98 (plus 640 Prozent) und R99 (plus 270 Prozent) liegt in einem Bereich, den seriöse Statistiker kaum durch Zufall erklären werden.

Die Art und Weise, wie sich die Politik in Deutschland gegen die Erhebung kritischer Daten zu schweren bis tödlichen Impfnebenwirkungen wehrt, ist inzwischen fast schon legendär. Dabei scheuen sich die KBV und die Bundesregierung auch nicht davor, gegen geltendes Gesetz zu verstoßen. Nach Paragraf 13 Absatz 5 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind die Kassenärztlichen Vereinigungen unter anderem dazu verpflichtet, sämtliche mit Impfungen in Verbindungen stehende Verdachtsmeldungen an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zu übermitteln. Entweder ist dies nicht geschehen oder das PEI hat die erhaltenen Daten und deren Bedeutung schlicht ignoriert.

https://reitschuster.de/post/ploetzlich-und-unerwartet-verstorben-kbv-liefert-alarmierende-zahlen/