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Massenmord in Hamburg: In einer Kirche erschießen bisher unbekannte Täter mindestens sechs Menschen und verletzen acht weitere schwer.

In einer Kirche im Hamburger Stadtteil Groß Borstel ist es am Donnerstagabend zu einem Blutbad gekommen. Ein oder mehrere Täter schossen um sich und töteten nach bisherigem Stand mindestens sechs Menschen. Acht weitere sollen zum Teil schwer verletzt worden sein.

Der „Königssaal“ im Gotteshaus der Zeugen Jehovas wurde um 21:15 Uhr Ort eines verheerenden Anschlags. Wer der oder die Täter sind, ist noch unklar. Mehrere Medien berichten, diese seien auf der Flucht.

Ein Hamburger Polizeisprecher hält es dagegen auch für möglich, daß sich der Schütze selbst getötet hat, wie er am Tatort sagte. Denn im oberen Stockwerk der Kirche sei ein Schuß gefallen, als Polizisten das Gebäude betreten hätten. Dort fanden sie eine weitere Leiche.
Massaker: Polizei warnt Bevölkerung

Über die Katastrophen-Warn-App warnt die Polizei die Bevölkerung derzeit vor „extremer Gefahr“. Sie rief dazu auf, das Gebiet um die viele befahrene Straße Deelböge, den Tatort, zu meiden. „Suchen Sie sofort Schutz in einem Gebäude“, hieß es weiter. „Telefonieren Sie nur im äußersten Notfall, damit die Leitungen nicht zusammenbrechen.“ Über die Hintergründe des Massakers ist bisher noch nichts bekannt.

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2023/massaker-in-hamburger-kirche/